in Kürze….

bald erscheinen hier interessante Infos.

Also: Dranbleiben und Reingucken!

Stehend - Hermann Wortmann (Hilkerberg) ; Ehel. Hilmert (Bauernsiek) ; Luise und Friedrich Möller (ehemals Hausnummer 1) ; davor unbekannt ; Auguste Hue ; Rosa Idel ; Friedrich Hue ; Herr Idel ; Friedrich Schröder mit Frau ; Herr Brand (ehemals Müller in der Mühle Buse) ; Ludwig Schröder ; Friedrich Hilker ; Sophie Gebhard ; unbekannt ; Wilhelm Gebhard ; Frl. Brand ; namentlich unbekannter Geselle von Müller Brand Sitzend - Ehel. Wortmann ; Frl. Luise Solle ; Königspaar Wilhelm Bunte und Frau Mische ; Frau Brand (dahinter stehend) ; Maler Twars mit Frau ; unbekannt ; unbekannt

Aus den Anfangsjahren des Schützenvereins liegen nur spärliche Aufzeichnungen vor und nur die Erinnerung der älteren Mitglieder ermöglicht es uns, diese Zeit noch einmal Revue passieren zu lassen.

Die Anfänge des Schützenvereins gehen bis in das 19. Jahrhundert zurück. Zusammen mit dem Kriegsverein wurden zu dieser Zeit auch schon Feste gefeiert.

Der Schützenverein selbst wird erstmals 1902 erwähnt. Ein Foto das zur Erinnerung gemacht wurde, liegt dem Verein vor, es ist im Aufenthaltsraum der Schießanlage am Sportplatz ausgestellt und zeigt das auch schon in jenem Jahr ein Schützenfest gefeiert wurde.

Von einem Vereinsleben heutiger Prägung kann aber noch nicht gesprochen werden. Durch den Ersten Weltkrieg ruhte die Vereinstätigkeit.

Nach jahrelangen Vorbereitungen wurde 1929 wieder ein Schützenfest gefeiert. Vorausgegangen war das Königsschießen im Jahre 1928. Königspaar wurden Rudolf Brannolte und Emma Wortmann.

Für viele Jahre sollte es das letzte Schützenfest gewesen sein. Durch die Kriegsereignisse bedingt, ruhte die Vereinstätigkeit bis 1952. Im Jahre 1953 gaben einzelne Bürger, unter ihnen auch Schützenbruder, die das Fest im Jahre 1929 mitgefeiert hatten, den Anstoß, die Tradition des Schützenvereins fortzusetzen. Auf der hierzu einberufenen Versammlung im Saale Wallbaum wurden alte Erinnerungen wachgerufen und man kam überein, das Schützenwesen in Großenmarpe wieder ins Leben zu rufen und mit dazu beizutragen, eine echte Dorfverbundenheit wieder aufleben zu lassen. Aus dieser Zusammenkunft ging der Schützenverein Großenmarpe / Erdbruch heutiger Prägung hervor. Durch mühevolle Arbeit gelang es noch im gleichen Jahr, auf dem Gelände des Schützenoberst Fritz Meier, einen provisorischen Schießstand zu errichten, um ein Königsschießen durchführen zu können. Als bester Schütze und somit als neuer Schützenkönig ging Schützenbruder Heinrich Schwarz hervor. Seine Königin wurde Margarete Otto. Nach einem Festzug durch die geschmückte Gemeinde fand der Abschluss des Königsschießens im Saal Noltemeier statt. Auch die Majestäten aus dem Jahre 1929, Rudolf Brannolte und Emma Wortmann, feierten nach fast einem Vierteljahrhundert noch einmal kräftig mit.

In der nun folgenden Zeit gab es viel zu tun. Es wurden an die Schützenuniformen gedacht und die Schützenschwestern bemühten sich, dem Verein recht bald eine Fahne überreichen zu künnen. Nach Abschluss der Vorbereitungen konnte in Juni 1954, nach 25 Jahren, wieder ein Schützenfest, mit dem Königspaar Heinrich Schwarz und Mimmi Hausmann gefeiert werden. Das Königspaar Heinrich Schwarz und Mimmi Hausmann regierte bis 1956. Anschließend wurden dann regelmäßig Schützenfeste gefeiert.

Auch das Sportschießen trat immer mehr in den Vordergrund und wurde bewusst gefördert. Im Jahre 1954 wurde zusammen mit dem Sportverein ein Sporthaus mit Schießhalle in Eigenleistung errichtet und gleich nebenan zwei Schießbahnen ( 50 Meter ) für das Kleinkaliberschießen angelegt, so das schießfreudige Schützenbrüder den Schießsport pflegen konnten. Nun mehr wurden alle Könige bis zum heutigen Tage auf diesem Schießstand ausgeschossen.

Ein Umbau erfolgte 1988 – 1989, wobei der Stand auf vier Schießbahnen erweitert wurde. Ebenfalls fiel der “Anzeigebunker” einer zeitgemäßen Scheibentransportanlage zum Opfer. Der Schießsport beschränkte sich aber nicht nur auf das Schießen mit dem Kleinkalibergewehr, sonder wurde auch mit Luftdruckwaffen stark gefördert.

Das Schießen mit dem Luftgewehr fand seine Anfänge in der Gaststätte Walbaum. Anschließend wurde In der Gaststätte Keuper im Nebenraum geschossen. Aus Gründen der Sicherheit mussten extra vorgefertigte Bretter in die Fensternischen gestellt werden.

In Istrup, in der Gaststätte Lindenkrug, wurde das Schießen fortgesetzt, weil sich dort bereits ein Schießstand befand, in dem man ohne Vorbereitungen gefahrlos Schießen konnte. Diesen Stand nutzte man bis in das Jahr 1979. Dann nämlich hatten die Vereine in einer Gemeinschaftsaktion den Um- und Ausbau des Saales “Marpetal” fertig gestellt und somit konnten dann auch die Schützen den Auf und Abbaubaren Luftgewehrstand nutzen. Erst seit dem Anbau eines Aufenthaltsraumes an der Schießanlage und mit der Fertigstellung im Jahre 1994, kann das gesamte Schießen (Meisterschaften, Vergleichsschießen etc.) ordnungsgemäß und gesellig, an nur einem Ort durchgeführt werden.